Der Polenkenner und Autor Matthias Kneip liest

Montag, 3. Juni, 19 Uhr

In seiner Lesung „100 Jahre Polen. Orte, die Geschichte erzählen“ blickt der Schriftsteller und Publizist Dr. Matthias Kneip zurück auf 100 Jahre polnischer Geschichte. Nach 123 Jahren der Teilung zwischen Preußen, Russland und Österreich entstand der polnische Staat 1918 neu. Doch Fremdherrschaften und Einflussnahmen prägten auch das folgende Jahrhundert in Polen, bis 1989 der Runde Tisch den Kommunismus besiegelte und Polen schließlich als souveräner Staat in die Nato und Europäische Union eintrat. In seinen kurzweiligen Texten, die mit Bildern untermalt werden, nimmt Kneip die Zuhörer mit auf eine Reise an Orte der polnischen Geschichte, die nicht immer den Hauptstrang in den Fokus nimmt, sondern auch mal zur Seite blickt, in den Alltag der Menschen, in dem sich im Besonderen manchmal das große Ganze spiegelt. Matthias Kneip, Jahrgang 1969, gehört zu den bekanntesten Mittlern im deutschpolnischen Kulturaustausch. Zuletzt erschienen seine Bücher „111 Gründe, Polen zu lieben“ und „Reise in Westpolen“. Kneip ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt tätig, darüber hinaus arbeitet er auch als Schriftsteller, Publizist und Polenreferent. Für sein Schaffen erhielt Kneip zahlreiche Auszeichnungen, so unter anderem 2011 den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen und 2012 das Verdienstkreuz der Republik Polen.

 

Eine Veranstaltung des DemokratieLaden Anklam. Der Eintritt ist frei.